Zřícenina hradu Vranov - Panteon
Zur Zeit ihrer Erbauung erfüllte die Burg alle Verteidigungsanforderungen, da für ihren Bau eine Gruppe von Sandsteinfelsen genutzt wurde, die von allen Seiten fast senkrecht ins Isertal abfallend waren. Anhand der Kerben und Rillen in den Felswänden lässt sich schließen, dass die Wohnhäuser in Vranov überwiegend aus Holz bestanden, weshalb nur die in den Fels gehauenen Keller erhalten geblieben sind. Der Zugang zur Burg erfolgte schrittweise durch zwei befestigte Tore. Auf dem höchsten Felsen stand ein hölzerner Burgturm, der das gesamte Gebäude dominierte. Vranov erlebte danach Zeiten des Wohlstands und des Niedergangs, bis 1802 das Herrschaftsgut Maloskalské, zu dem Vranov gehörte, vom Geschäftsmann František Zachariáš Römisch gekauft wurde. Er ließ den Zugang zur Burg umbauen und hoch über der Iser einen Aussichtsturm errichten