Katholische Kirche
Es ist den katholischen Arbeitern aus den benachbarten Gebieten Schlesiens und Nordböhmens zu verdanken, dass Zittau einen solch schönen Sakralbau vorzuweisen hat. Denn mit der Industrialisierung im 19. Jh. kamen sie hierher und so entstand 1845 wieder eine katholische Gemeinde. Bemerkenswert ist, dass das Bautzener Domkapitel eine Domherrenstelle einsparte. Das so frei gewordene Geld wurde zu einem Kirchenneubau in Zittau verwendet. Anlässlich der Weihe im Jahr 1890 lobt die Zittauer Morgenzeitung den Bau in höchsten Tönen: „Die nunmehr vollendete Kirche erweist sich als Bauwerk bester Art. Nicht nur, dass die äußere und innere Ausstattung eine vollendet schöne ist, sie besteht auch vor dem Auge eines strengen Kritikers die schärfste Zensur...“.